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BDSM - Was ist das eigentlich?


Das sperrige Akronym BDSM vereint die drei Hauptbereiche des Sadomasochismus:

Bondage/Discipline, Dominance/Submission und Sadism/Masochism.

Bondage und Discipline steht für Fesselungs- und Erziehungsspiele und kennzeichnet im Gegensatz zu den anderen Begriffspaaren nicht die Rollen innerhalb eines Spiels.

Dominanz und Unterwerfung steht für die psychische Ebene im Sadomasochismus. Hierzu gehören Spiele, die darauf angelegt sind, ein ungleiches Machtverhältnis herzustellen. Das kann für die Dauer eines Spiels sein, kann aber auch in den kompletten Alltag integriert werden: In sogenannte 24/7-Beziehungen oder dem Total Power Exchange.

Sadismus und Masochismus ist wohl der Teilbereich, der in der Öffentlichkeit am stärksten wahrgenommen wird: Das lustvolle Bereiten von Schmerzen und das ebenso lustvolle Empfinden von Schmerzen.

Auch wenn sich die drei Bereiche stark untereinander mischen, lohnt es sich,BDSM differenziert zu betrachten.

Ein Masochist ist nicht zwangsläufig ein unterwürfiger Sub und manche Subs genießen Ihr Sklavendasein und lehnen Schmerzen aber ab.

Das gleiche gilt für Tops: Der eine kneift gern und viel, der andere will eigentlich nur demütigen.


Was Bedeutet Sado (sadistisch) Maso (masochistisch)?


Die Neigung sadistisch zu sein:


Unter Sadismus versteht man im Allgemeinen eine Form der Sexualität, bei der die sexuelle Befriedigung durch Zufügung von Schmerzen erreicht bzw. gesteigert wird. Menschen mit dieser Neigung genießen es, dem Partner Schmerz zuzufügen und die Reaktionen des anderen zu sehen.

Üblicherweise handelt es sich dabei um physischen Schmerz, also alle Spielarten, die eine körperliche Wirkung zeigen. Das kann zum Beispiel ein Biss in den Nacken sein oder aber auch eine Züchtigung mit einem Rohrstock.

Bei sadistischen Spielen wird häufig "Spielzeug" verwendet, zum Beispiel Peitschen, Gerten, Klammern oder Nadeln. Auch Hitzespiele wie zum Beispiel heißes Wachs können dem Sadisten gefallen.
Ein typisches Rollenspiel im sadistischen Bereich könnte "Angeklagte und Richter" sein, wobei der Sadist die Rolle des Richters und des Folterknechts übernimmt und meist eine körperliche Züchtigung als Strafe anordnet (und diese auch selbst vollstreckt).

Die Neigung masochistisch zu sein:


Menschen mit masochistischer Neigung genießen es, Schmerz zu empfangen. Meist ist damit körperlicher und weniger ein psychischer Schmerz gemeint. Der Schmerz wird dabei meist als genussvoll und sexuell stimulierend empfunden. Züchtigungen (Spankiing, Flag), Klammern, Wachs und Nadeln werden von masochistisch veranlagten Menschen häufig gerne während einer Session erduldet.

Häufig werden Spiele in diesem Bereich auch mit Bondage gekoppelt, da die bewusste Unfähigkeit sich zu wehren den Genuss oft steigert. Ein typisches Rollenspiel in diesem Bereich ist zum Beispiel das Führen eines Strafbuches, wo der masochistische Partner alle Verfehlungen notiert und schließlich dafür bestraft wird.


Was ist eigentlich eine Domina, Top, Dom


Top heißt im Englischen "Spitze/Gipfel" und bezeichnet die dominante Rolle in einer SM-Konstellation.

Ein anderer Begriff dafür ist Dom (von dominant).

Weibliche Tops werden in Deutschland oft Domme oder Dommse genannt - und männliche Top's eben Dominus oder Dom.

Der Begriff Domina hat etwas mit dem lateinischen Wort Domus gleich Haus zu tun. Dominus war der Herr des Hauses und Domina die Herrin des Hauses, also die Frau im Haus, die das Sagen über die Dienstboten hatte. Wenn Sie den Begriff in einem mittelalterlichen Text lesen, dann geht es nur darum, wer die Ehefrau des Hausherrn war.Auch im Zusammenhang mit Klöstern oder Stiften können Sie dem Begriff begegnen. Die Domina war die Vorsteherin, die Chefin dieses Hauses von denen Sie sicher sein können, dass es keine Bordelle waren.

Die Bezeichnung Domina für Frauen die eine spezielle Art von sexuellen Rollenspielen anbieten ist erst relativ jung. Die sexuelle Spielart wurde aber schon früher geboten, nur nicht in Zusammenhang mit der Bezeichnung Domina.

In sado-masochistischen Sex-Praktiken übernimmt sie den sadistischen Part. Mit äußerlicher Strenge lässt, die oft in Lack- und Lederoutfits gekleidete Frau, ihre Sklaven auf Knien rutschen, peitscht sie aus oder demütigt sie mit Worten. Es geht, wie bei allen S/M-Praktiken, um Macht und Unterwerfung.


Was ist eigentlich eine Geldherrin, Geldlady, Moneydom?


Das Wort "Moneydom" beinhaltet die Wörter Money (Geld) und Dom (Domina).

Wobei eine Moneydom jedoch keine Domina in dem Sinne ist. Prinzipiell ähnelt die Moneydom der Domina in einigen elementaren Eigenschaften: Sie fügt schmerzen zu, allerdings nicht physisch (bzw. nicht direkt), Sie hält, erzieht und bestraft Sklaven, optimalerweise mag Sie es auch Sklaven zu erniedrigen und oder vorzuführen, jedoch verfügen die meisten Moneydoms nicht über ein Studio wie man es beispielsweise von einer klassischen Domina kennt.

Eine Moneydom dominiert den Sklaven über sein Geld was Sie ihm nimmt.

Diese relativ junge Form von SM hat sich mittlerweile sehr weit verbreitet da sie einfach zu praktizieren ist.

Klassischerweise läuft es so ab dass der Sklave der Herrin Geschenke unterbreitet.

Diese können in unterschiedlicher Form stattfinden, beispielsweise Überweisungen.

Die Herrin schenkt dem Sklaven einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit, jedoch nur solange er zahlt und seinen Pflichten nachkommt, z.B. Shoppen, Urlaub, ihren Luxus finanzieren oder sogar ihre Rechnungen bezahlen.

Und ohne Geld? Ohne Geld verliert man eben diese Möglichkeit. Man kann sich nichts kaufen und muss verziechten. Man kann nicht mit Freunden feiern gehen, man kann nicht ins Kino, man kann sich keine besonderen Luxusartikel leisten.

Dieser Verzicht ist der Kick den die Moneydom erlebt wenn er durch einen Sklaven für Sie erbracht wird.
Eine Moneydom nimmt dem Sklaven seine Freiheit und fügt ihm damit die vom SM bekannten "Schmerzen" zu - jedoch nicht physisch sondern psychisch und weitaus tiefgründiger als es eine Peitsche zu tun vermag.


Was ist ein/e Bottom, Sub, Submissive Person?


Das Gegenstück zur aktiven Top, Dom, Domina, Dominus ist im BDSM-Jargon die/der Sub (Submissive) oder Bottom (unten).

Anders als von Nicht-Sadomasochisten oft angenommen, entspricht die Rollenverteilung innerhalb eines SM-Spiels nicht unbedingt dem Personencharakter.

Subs sind im Alltag nicht zwangsläufig devot und submissiv, genauso wenig wie Top's immer herrisch und selbstbewusst sind.

Auch innerhalb eines Spiels muss die submissive Person sich nicht unbedingt sklavisch unterwürfig verhalten.

Submissive Menschen genießen es, sich ihrem Partner im Spiel oder Alltag zu unterwerfen. Dabei werden Befehle und Anordnungen befolgt, Regeln beachtet und strenge Rituale befolgt. Der submissive Partner genießt es dabei häufig, die Verantwortung für das Geschehen dem anderen zu übertragen und von ihm beherrscht zu werden.

Oft werden reale Szenen des Lebens nachgespielt (zum Beispiel "Vorgesetzter und Angestellter"), häufig auch mit umgekehrten Vorzeichen, so dass ein erfolgreicher Manager im SM-Spiel zum ungehorsamen Angestellten wird. In gewisser Weise kann auch das "Bloßstellen" (z.B. ohne Slip in die Öffentlichkeit gehen) eine Form des Devotismus und Submission sein.


Switcherin, Switcher,


Mit dem Begriff „Switch“ beschreibt man, dass es sich um eine Person handelt, die sich mit beiden Rollen innerhalb der Rollenverteilung des BDSM identifizieren kann, darüber hinaus beinhaltet der Begriff keine Wertung, beschreibt keine Charaktereigenschaft oder Spielart.

Zum Beispiel kann ein Switch als Top durchaus als Sadist innerhalb einer Szene agieren, aber darüber hinaus kein Interesse daran haben, seinen passiven Partner zu dominieren oder ihn wie ein Haustier zu behandeln. Umgekehrt ist es genauso möglich, dass er als Top ausschließlich eine dominante Neigung verspürt, aber in manchen Rollenspielen dem Bottom befiehlt, sadistische Praktiken an seinem Top durchzuführen.

Ähnliches gilt umgekehrt auch in der Rolle des Bottom. Hierbei stehen am einen Ende des Spektrums devote Partner, die es genießen, Befehle zu empfangen und auszuführen, dem Empfang körperlicher Stimulationen jedoch gleichgültig bis ablehnend gegenüberstehen. Am anderen Ende des Spektrums steht der masochistische Bottom, der körperliche und psychologische Stimulationen genießt, aber kein Interesse an der Unterwerfung hat.

Welche dieser Rollen der Switch für sich annimmt und in welchen Anteilen er die verschiedenen Aspekte des Rollenspiels verkörpern möchte, ist individuell sehr verschieden und kann darüber hinaus auch vom Geschlecht des Gegenübers beeinflusst werden. Beispielsweise kann sich eine BI Frau bei Männern eher in die devote Rolle einfühlen, während sie sich im Spiel mit Frauen eher als dominierend empfindet oder umgekehrt.

Der Rollenwechsel innerhalb einer Session ist nicht verbreitet; ob mit dem Partner die Rolle getauscht wird, hängt häufig davon ab, ob der Partner ebenfalls switcht oder eine festgelegte Rolle vorzieht.


Was ist ein SM Sklave / Lustsklave


Hierbei handelt es sich um eine gänzlich unfreie Person.

Er ist das persönliche Eigentum seiner Herrin (Top), ohne die Freiheit zu haben, wem er sich untwerwerfen will.

Ihr steht keinerlei Recht auf Selbstbestimmung zu.

Die Existenz des Sklaven hängt sehr stark von Lust und Laune ihres Besitzers ab, schliesslich ist er ihr Eigentum.

Der Sklave wird durchaus von seiner Domina geschätzt und geliebt, aber seine Herrin wird immer die Person sein, die alle Entscheidungen für ihn trifft.

Der Sklave hat alle Entscheidungen seiner Herrin bedingungslos zu akzeptieren.

24/7-Sklave



Man spricht von einem 24/7-Sklaven, wenn der Sklave 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche der Herrschaft zur Verfügung steht, also dauerhaft und rund um die Uhr. Der Sklave lebt im Haushalt und geht keinem Beruf nach, er hat keinerlei eigenes Einkommen und keinerlei Besitz.

Das gesamte Eigentum des Sklaven geht, bei Beginn der Versklavung an die Herrschaft über, um auch eine materielle Abhängigikeit zu schaffen.


Was ist eigentlich ein Fußsklave?


Der Fußfetischist / Fußsklave hat eine ausgeprägte Vorliebe für Füße und Schuhe.
Deren Anblick und Geruch erregt diesen meist sehr.

Der Fußsklave vergöttert die Füße seiner Herrin. Die Füße müssen nicht unbedingt mit Socken oder Schuhen bekleidet sein dennoch spielt dies oft eine wichtige Rolle. Er möchte die Füße und Schuhe seiner Herrin am liebsten ablecken und an ihnen riechen.

Fußfetisch und Schuhfetisch müssen nicht unbedingt miteinander ausgelebt werden sondern können auch unabhängig voneinander die Vorliebe eines Sklaven sein. Ein Fußsklave wird auch oft durch Trampling oder Crushing erregt.

Eine weitere Form des Fuß-Fetisch ist der so genannte Glantess Fetisch.

Hier in Europa ein eher unbekannter Fetisch, aber in Amerika mittlerweile schon sehr verbreitet.  

Bei diesem Fetisch geht es darum, das der Sklave sich vorstellt bzw. durch die Vorstellung erregt wird, dass seine Herrin ihn mit den Füßen zertritt und wesentlich größer ist als er. Sie hat somit die abolute Macht  und Kontrolle über ihn, da er sich nicht wehren kann.


Was ist ein Toilettensklave?


Ein Toilettensklave muss extreme und harte Praktiken erdulden. Seine Aufgabe ist es, der Herrschaft als Humantoilette zu dienen.

Beim Toilettensklaven kann es sich sowohl um einen Sklaven handeln, der Natursekt aufnimmt, als auch um einen Extremsklaven, der den Kaviar der Herrschaft zu sich nimmt.

Varianten der Toiletten-Erziehung sind die direkte Natursekt-Spende aus der Quelle der Herrschaft, also den Urin in den Sklavenmund gepinkelt zu bekommen, sowie den Kaviar, also den Kot der Herrschaft, aus dem After der Herrschaft zu schlucken, als auch indirekte NS- oder KV-Spiele.

Bei der Erziehung zum Toilettensklave geht die Herrin meist sehr radikal vor. Der Sklave hat ihren Natursekt und
Kaviar zu schlucken und daran zu riechen. Am Anfang einer Erziehung wird der Sklave meist komplett fixiert, so dass er keine Möglichkeit hat sich zu wehren oder davon zu kommen.

Er muss an den für ihm zubereiteten „Speisen“ riechen und lecken. Dabei kommt ihm meist bereits der natürliche Würgereiz was von der Herrin mit diversen Bestrafungsmöglichkeiten wie Schlagen, Kneifen ect sofort bestraft wird. Die Herrin füttert ihren Sklaven mit den „Speisen“ die sie für angemessen hält und er muss alles kauen und Schlucken. Hierfür gibt es auch verschiedene Möbel und Gegenstände um der Herrin diese Zwangsernährung ihres Sklaven zu erleichtern. Diese Praktik ist die absolute Demütigung und Unterwerfung des Sklaven unter seiner Herrin.

Der Toilettensklave ist ebenso zuständig für die Reinigung der Herrschaft nach dem Toilettengang.


Adultbaby Play, Ageplay


...ist ein erotisches Rollenspiel


Bei Adult Baby Play geht es um einen Fetisch, also eine Form der Stimulanz, die erwachsene Menschen mit dieser Neigung erleben, wenn sie in die Rolle eines kleinen Kindes oder eines Babys schlüpfen. Ebenso ist es aber möglich, dass sich Menschen mit diesem Fetisch ganz bewusst nicht als Kind oder Baby, sondern lediglich als Erwachsener im Baby-Outfit fühlen möchten. In der Psychologie wird dieser Prozess in der Regression beschrieben – nämlich dem Zurückversetzen in die eigene Kindheit.

Im Kern dieser Passion steht das Erleben von Geborgenheit, Nähe, Fürsorge und totaler Entspannung. Es geht also um das Gefühl, geliebt und umsorgt zu werden, was ja ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist. Manche Adult Babys empfinden keinerlei sexuelle Stimulanz in dieser „Spielart“, sondern genießen es rein auf emotionaler Ebene gefüttert, gewickelt, gestreichelt, eingecremt zu werden, ein Lied vorgesungen zu bekommen, an die Brust gelegt zu werden, zufrieden an einem Schnuller zu nuckeln oder warm und weich ins Bettchen gepackt zu werden. Andere Adult Babys hingegen erleben besonders durch die inliegende Entspannung in der Rolle des Babys und liebevollen Zuwendung des Spielpartners auch sexuelle Stimulanz.

Das Tragen einer Windel nimmt oft eine zentrale Rolle ein, denn Babys dürfen natürlich, völlig ungehemmt und ohne Übernahme von Verantwortung, in die Hose machen. Und darum geht es ja auch: Eigenverantwortung völlig abzulegen, sich gänzlich fallen lassen zu können und jede Form der Selbstkontrolle an den Spielpartner abgeben zu dürfen.

Dabei erregt sich der/die Partner/in in der Babyrolle an der Rolle des unterlegenen Kindes, ihrer Umgebung, beispielsweise Gitterlaufstall und Babybett, an Schnuller, Flaschen und an der Kleidung, die sie trägt, wie Windeln und Gummihosen.

Babyplayer sind im Rollenspiel in der Regel nicht an der herkömmlichen Sexualbefriedigung interessiert, sondern ziehen diese meist aus dem Gefühl des Umsorgt und Bemuttertwerdens der eigenen Person.

Es ist auch nicht mit Pädophilie zu verwechseln !

Zugleich können Elemente wie Geborgenheit und Hemmungslosigkeit eine Rolle spielen, während der Partner in der Rolle des Erwachsenen beispielsweise Schutzinstinkte, Mutter/Vatergefühle oder Geborgenheit vermitteln und ausleben kann.

Ebenso können Komponenten aus dem Bereich der sexuellen Dominanz und Unterwerfung oder der erotischen Laktation Teil des Spieles sein.

"Adult Player oder Adult Babys sind keine Pädophile, sondern erwachsene Menschen, die ausschließlich mit anderen erwachsenen Menschen eine Vorliebe und Lust aus- und erleben möchten"


Was ist Petplay?


"Pet Play" bedeutet kurz gesagt, daß Menschen die Rollen von Tieren spielen. Sie nehmen die Körpersprache an und verhalten sich entsprechend.
In der Regel ist auch entsprechendes Spielzeug dabei, wie die Leine beim Hund oder das Zaumzeug beim Pony.

Zu den gespielten Tieren gibt es natürlich auch das Gegenstück, den "Besitzer" dieses Tieres, also ein Mensch, der mit dem "Tier" spielt.

Unabhängig von den Rollen heißen Besitzer und Tier Pet Player.

Die Motivationen für Pet Play sind vielfältig und individuell. Manche geniessen es, zeitweise die Verantwortung des Alltags abzulegen. In der Tierrolle kann man sich zum Beispiel häufig freier bewegen als als Mensch. Tieren werden Dinge nachgesehen, die Menschen untereinander nicht dürfen. Besitzer auf der anderen Seite finden zum Beispiel die direkte Kontrolle über ihr "Tier" anregend.

Warum es ausgerechnet eine Tierrolle sein muß erklärt sich in aller Regel nur aus der persönlichen Symbolik des Pet Players. Man kann es nicht verallgemeinern. Bestimmte Tiere stehen für uns aber für bestimmte Eigenschaften. Ein Hund ist treu, verspielt, gehorsam oder rauft sich gerne. Ein Pferd/Pony kann ein stolzes Rassetier sein, ein Dressur- oder Zirkuspferd oder ein Arbeitspferd, das man vor den Wagen oder den Pflug spannt. Katzen kommen häufig unabhängig, verspielt und manchmal frech oder verschmust daher. Was genau ein Pet Player beim Spiel empfindet ist seine ganz persönliche Sache.

Häufig sind auch erotische Komponenten im Spiel. Das Spielzeug kann anregend wirken oder die Kontrolle, unter der das "Tier" steht. Je nach persönlicher Vorliebe wird auch mit Demütigung gespielt.

Reiner Sex zwischen den Spielpartnern ist eher selten, was von vielen mit dem "Rangunterschied" während des Spiels begründet wird. Sex mit echten Tieren ist kein Pet Play Thema, sondern ein mit Recht strafbares Randphänomen.

Pet Play hat eine recht große Schnittmenge mit BDSM. Neben verschiedenen Praktiken gilt vor allem das Konsensprinzip. Das heißt, daß alle Beteiligten mündige, erwachsene Menschen sind, die aus freien Stücken mitmachen. Pet Play ist Spass und Lust, keine Gewalt - selbst wenn es auf den ersten Blick so ausschaut.


Spanking


Ist der Überbegriff für Schlagspiele mit der blossen Hand oder einem anderen geeigneten Gegenstand, z.B. Peitsche, Paddle, Rohrstock, Ruten, Teppichklopfer oder ähnlichem.

Im Englischen stand der Begriff Spanking ursprünglich für die an Schulen und im häuslichen Bereich in der Kindererziehung regelmäßig praktizierte Form einer Körperstrafe. Er fungiert dabei umgangssprachlich oft als Oberbegriff für diverse auf dem Gesäß ausgeführte Bestrafungsarten wie Paddeling, Floggering und andere Synonyme.

Davon abgeleitet wird von Spanking auch als einvernehmliche Sexualpraktik („erotisches Spanking“) gesprochen.

Im deutschen Sprachraum wird unter Spanking nur Letzteres verstanden.

Der Begriff Spanking fand in den 1990er Jahren über das Internet rasch Einzug in den Sprachgebrauch von deutschsprachigen Anhängern dieser Sexualpraktik.

Unter erwachsenen Partnern hat spielerisches Spanking in intimen Situationen eben diese erotische, sexuelle Funktion. Je nach Absicht, Planung und Intensität dieser Tätigkeit kann man hier von einem eher erotischen Spiel oder von einer BDSM-Spielart sprechen.

Dennoch empfinden viele ihre Leidenschaft für Spanking als etwas Eigenständiges, das mit dem klassischen Sadomasochismus nur wenig gemeinsam hat.

Erotisches Spanking kann sehr unterschiedlich praktiziert werden. Die Palette reicht von zärtlichen Streichel-Klapsen über Erziehungsspiele, bis hin zur schweren Züchtigung mit Fesselung.

Egal, wie erotisches Spanking praktiziert wird, der Grundsatz der absoluten Sicherheit, Vernunft und Einvernehmen, bildet nach allgemeinem Konsens die entscheidende Basis für erotisches Spanking, da Schläge, wie alle Reize, nicht akzeptiert werden und nur Widerwillen auslösen


Was ist Bondage?


Alle Formen der Fixierungen und Fesselspiele; beispielsweise mit Seilen, Ketten, Hand- oder Fussfesseln, Andreaskreuz, auf der Spreizliege und vieles mehr.

Eine Zweckbondage dient der Fixierung und erfüllt damit den Zweck der Fesselung.

Eine Zierbondage ist eine besonders dekorative Bondage, die eine bestimmte Rolle verdeutlicht oder den Körper kunstvoll betont.

Eine Folterbondage ist eine Fixierung in sehr unbequemer und/oder schmerzhafter Körperhaltung und quält allein durch die Fixierung.

Bondage wird mit allen seinen Varianten im BDSM furch den Buchstaben "B" repräsentiert.

Das Akronym setzt sich zusammen aus Bondage & Disziplin, Dominanz und Submission.  

Bondage spielt in allen diesen Bereichen eine Rolle, kann aber auch losgelöst von den anderen Praktiken des BDSM als eine eigenständige Praktik ausgeübt werden. Sexualität und Erotik ist ein wichtiger Aspekt innerhalb des Bondage, allerdings sind sie häufig nicht Selbstzweck. Weitere Schwerpunkte können in der Ästhetik, der Empfindung und der Konzentration gesetzt werden.

Wie in allen anderen Bereichen des BDSM wird während der eigentlichen Handlung, hier der Fesselung, die Gleichberechtigung der Partner aufgehoben.

Der Übergang in eine vom Machtgefälle geprägte Phase findet prinzipiell freiwillig und einvernehmlich statt, während die Handlung selbst mit angepassten Sicherheitsmaßnahmen oder einem für die Beteiligten akzeptablen Risiko durchgeführt wird.


Folienbondage


Bondage mit Klarsichtfolie und/oder Plastiktape.



So wie beim herkömmlichen Bondage gibt es auch hier auf der einen Seite die/den Top und auf der anderen Seite die/den Sub, die/der beispielsweise in eine Mumie verwandelt wird.

In Folie eingewickelt, liefert sich die Sub dem Top aus, denn ohne dem Top kann sie sich nicht befreien.

Die Technik des Einwickelns ist dabei, anders als bei anderen Bondage-Arten, ohne grosse Mühe zu bewerkstelligen.

Für die/den Sub die/der Folien-Sex mag, sind die Folienspiele ein besonderes sexuell stimulierendes Erlebnis, wo gewisse Körperstellen zur Benutzung auch gern frei gelassen werden können.


Facesitting, Rimming


Die Domina setzt sich bekleidet mit dem Intimbereich oder dem Po auf das Gesicht des Sub.

Mit einer zusätzlichen Fixierung bespielsweise, ist der Sub nun absolut wehrlos und kann seine Nähe intensiv wahrnehmen und geniessen.

Facesitting Pur



Die Domina setzt sich nackt mit dem Intimbereich oder dem Po auf das Gesicht des Sub.
Bei dieser Spielvariante geht es um die oral anale Befriedigung des Top's, durch Mund und Zunge ihres Subs.

Der sexuelle Lustgewinn dieser Praktik kann z. B. im oralen Reiz der Aufnahme des Intimgeruchs des Partners oder der Befriedigung persönlicher Fetische bestehen.

Dementsprechend wird zwischen verschiedenen Sitzpositionen unterschieden:

Der Blick des Sitzenden in Richtung der Füße des Partners gerichtet - und weitere Sitzpositionen gehen auch in sadomasochistische Praktiken über, hierzu gehört beispielsweise auch Facesitting im oder unter Wasser.

Zu den fetischistischen Varianten zählt auch das Jeanssitting, also das bekleidete Facesitting in der Jeans.


Atemreduktion / Atemkontrolle


Bei der Atemreduktion geht darum, dass der passive Partner in seiner Atmung beeinträchtigt oder diese gar gänzlich unterbrochen wird.

Durch die Atemreduktion kommt es zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, was wiederum die Adrenalinausschüttung im Körper beeinflusst - und darum auch als sexuelles Lustmittel sehr erregend wirken kann.

Physiologisch betrachtet gibt es zwei unterschiedliche Ansätze der Atemreduktion.

Bei der einen wird der Nachschub an Sauerstoff zur Lunge reduziert, d.h. der Körper bekommt weniger, frische oder keine Luft mehr. Bei der anderen wird die Atmung selbst nicht oder kaum beeinflusst, dafür aber die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff reduziert.

Für mich kommt dieses Thema allerdings nur "soft & sicher" infrage, weil ich das zuhalten von Mund und Nase mit der Hand ohne weiteres kontrollieren kann.

Ich setze definitiv keine Hilfsmittel wie beispielsweise Masken und Reduktionsspielzeuge ein.


Natursekt / NS / Pinkelspiele / Natursektspiele / Golden Shower


Natursekt ist die Bezeichnung für Urin und wird meist in einem Fetisch - oder SM-Zusammenhang benutzt.

Manche Sub's erregt es, wenn sie ihrem Top beim Pipi-machen zusehen dürfen, oder sich durch Anpinkeln demütigen lassen.

Die Natursekt-Sklaven (Sklavinnen) trinken direkt aus der Quelle, d.h. der Top pinkelt ihr schlicht und ergreifend in den Mund.

Natursekt ist also nichts anderes als ein verschönendes Wort für Urin. Es gibt eine steigende Zahl Menschen, die den Natursekt bei ihren Sexspielen einbeziehen. Manche erregt es einfach nur, wenn sie anderen beim Pipi-machen zusehen dürfen, manche erregt es, wenn sie beim Sex “einfach laufen lassen” können, manche Menschen finden es toll von einem anderen angepinkelt zu werden und manche wenige stehen drauf, frischen warmen Natursekt sogar zu trinken – und zwar nicht nur den eigenen.


Kaviar / Kaviarspiele / Scat / Shit / Dirty Games


Das Spiel mit der Scheisse ist eine schmutzige sexuelle Spielart, wobei der Kot des Top's die Hauptrolle einnimmt.

Es gibt Menschen, die ihre sexuelle Befriedigung durch daran lecken, riechen oder essen erlangen.

Ebenfalls kann der Zwang etwas damit tun zu müssen, für einige sehr erotisch und erregbar sein.

Die Erregung entsteht dabei beispielsweise durch das Beobachten des Ausscheidungsvorgangs, den Anblick von Kacke oder auch durch direkten Körperkontakt.

Auch das Aufhalten der Scheisse bis zum Kontrollverlust und die dadurch entstehenden Gefühle können zum Lustgewinn führen. Solche Kackspiele können rein auto-erotisch oder mit einem Partner praktiziert werden.


BDSM Safeword / Passwort / Stoppwort


Die Vereinbarung eines verbindlichen Safewords (oder Codewort, Stoppwort) gehört zu den Sicherheitsvorkehrungen, unter Sadomasochisten.

Das Safeword dient sowohl Sub als auch Top dazu, ein Spiel sofort zu beenden.

Ein weltweit verbindliches Safeword ist "Mayday".

Manche sagen "Gnade" und andere bevorzugen kontextfreie Safewords wie z.B. "Erdbeertörtchen".

Zusammenhanglose Safewords sind insofern sinnvoll, dass sie im Spiel auf jeden Fall als ernstzunehmendes Safeword zu erkennen sind, weil keiner der Beteiligten vor Erregung oder ähnlichem stammeln würde.

Soll nur die Intensität des Spiels reduziert werden, kommen sogenannte Slowwords zum Einsatz, also ein Code, mit dem Sub seinem Top signalisiert, dass z.B. die Schläge zu hart sind.

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